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Die (Scheiben-) Welt wird etwas ärmer…

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Heute möchte ich die typischen Blog-Beiträge einmal hinter mir lassen und an jemanden erinnern, dessen Bücher mich durch meine Teenager-Zeit bis heute begleitet haben.


Viele kennen Ihn, einige werden Ihn ebenso vermissen wie ich das tun werde: Terry Pratchett (Sir Terence David John Pratchett) ist letzte Woche im Alter von 66 Jahren an seiner Alzheimererkrankung (genauer sagt einer ähnlichen Krankheit namens PKA oder Benson-Syndrom) gestorben.

Seine Erzählungen von der Scheibenwelt sind auf der ganzen Welt bekannt und wurden in 37 Sprachen übersetzt. Er zählt mit 60 Millionen weltweit verkauften Büchern zu einem der erfolgreichsten Autoren Englands.

Ohne Frage haben seine Romane mich, zusammen mit wenigen anderen Erzählungen, geprägt und so möchte ich mich auch an dieser Stelle noch einmal für die vielen interessanten, lustigen und nachdenklichen Stunden, die ich mit seinen Erzählungen der Scheibenwelt verbracht habe, bedanken. Das haben sich wohl übrigens auch viele andere gedacht, denn auf der Petitionswebsite „change.org“ gab es nach der Nachricht über seinen Tod eine Petition, die den Tod aufforderte Terry wieder heraus zugeben. Die Petition übersprang innerhalb von 2 Tagen die Marke von 25.000 Unterzeichnern.

Das klingt für Leute, die mit seinen Geschichten nicht vertraut sind sicher sehr absonderlich, ist aber eine Homage an seine Geschichten und damit eine Ehrung seiner Fans für einen der größten Meister der humoristischen Fantasie, denn eine der beliebtesten Figuren in seinen Büchern ist der deprimierte, gelangweilte und nach seiner Menschlichkeit suchende, personifizierte Sensenmann („Tod“), an den sich diese Petition richtet.

Möge die Petition erhört werden ;), aber da wir damit wohl nicht rechnen können, werde ich mich mit den Worten des einzigen mir bekannten weiteren Autoren mit ähnlich interessantem, bissigen und lustigen sozial- und gesellschaftskritischem Humor verabschieden, der leider ebenfalls viel zu früh gestorben ist und Millionen Menschen auf der ganzen Welt in seinen Bann gezogen hat: „Mach(t´)s gut und danke für den Fisch!“

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Autor: Gerald Zum Gahr

Sportlicher Programmierer, der gerne mal etwas länger bleibt.

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