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In the mood for … Inspiration und Weiterdenken für Kreative und Berater

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Seiten rascheln, Textmarker leuchten, Gedankengebilde schweben wie Hologramme unter der Jugendstil-Glaskuppel – wir befinden uns auf Exkursion des 2-tägigen Moodboard Seminars der Typografischen Gesellschaft München unter der Leitung von Bernhard Stein und Veronika Hagel. Der mittägliche Streifzug durch die medizinische Lesehalle der Ludwig-Maximilians-Universität am Beethovenplatz legt das Fundament für den Moodboard-Workshop. Die Aufgabe: Für das Bibliotheksgebäude soll ein Gastronomie- und Veranstaltungskonzept entwickelt und mittels Moodboard in Bild, Text und Farbe übersetzt werden.

Zurück im Seminarraum füttern fundierte Kurzvorträge der Dozenten den Kopf, bevor wir in 3 Arbeitsgruppen an die Erarbeitung unserer „Moods“ gehen.  Am Sonntagnachmittag präsentieren die Gruppen ihre Ideen, die von einem natürlichen, frischen und der Gesundheit verpflichteten Konzept eines gemeinsamen Abendbrotes zum kommunikativen Abschluss des Studientages, bis zur Idee, die Bibliothek im Saloncharakter erscheinen zu lassen, der rein analoge Kommunikation erlaubt, reichen. Die in drei Moodboards konzentrierten Stimmungen zeigen eine intensive Auseinandersetzung mit den erarbeiteten Konzepten und bieten eine einzigartige Gesprächsgrundlage dafür, wie das zukünftige Gastronomie- und Veranstaltungskonzept aussehen könnte.
Auf der Suche nach Methoden, wie wir Gestaltungsprozesse anschaulicher und konzentrierter machen können, haben wir bei diesem Workshop für uns und unsere Kunden das Moodboard entdeckt. Im Modedesign und in der Architektur wird dieses Werkzeug schon lange eingesetzt, um Stimmungen und Anmutungen zu konkretisieren und zu filtern. Ziel ist die Erarbeitung einer möglichst eindeutigen und klaren Designvorstellung.

Im Kommunikationsdesign wird das Moodboard beispielsweise zur Entwicklung von Corporate Designs eingesetzt. Charakter und Wirkung des künftigen Erscheinungsbildes werden mit Bildern, Farben und Schriften in einem Moodboard dargestellt bevor es an die Umsetzung geht.
Vorteil dieser Arbeitsweise: Kreation einer Grundstimmung mit der nachprüfbar ist, ob alle am Gestaltungsprozess Beteiligten eine gemeinsame Sprache sprechen.

Fazit: Ein tolles und lohnendes Seminar der Typografischen Gesellschaft München:

http://www.tgm-online.de/das-habt-ihr-verpasst

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