Corporate Blog

Teamarbeit im Homeoffice

| Keine Kommentare

Worauf wir jetzt besonders achten müssen

In diesem Jahr scheint nichts mehr wie vorher. COVID-19 hat die ganze Welt schlagartig verändert. Auch die Arbeitswelt wurde von einem Tag auf den anderen komplett auf den Kopf gestellt. 

Gastronomie und Einzelhandel bleiben weitestgehend geschlossen. Viele Unternehmen arbeiten von heute auf morgen im Homeoffice – ohne Vorbereitungszeit oder ausreichende Planung.

Diese Form der Arbeit bringt viele Chancen mit sich, jedoch birgt sie auch einige neue Herausforderungen, denen sich Unternehmen nun stellen müssen.

Wie ist mit der neuen Situation umzugehen? Inwiefern unterscheidet sich die Arbeit im Homeoffice von der regulären Arbeit im Büro? Welche Veränderungen kommen auf das Unternehmen zu? Worauf muss jetzt besonders geachtet werden?

Wir haben 4 Themen für Sie herausgesucht, auf die es jetzt besonders ankommt. Damit Sie die Zeit im Homeoffice effektiv nutzen können.

1. Kommunikation

Gerade, wenn alle Mitarbeiter im Homeoffice sitzen, ist es wichtig, ausreichend zu kommunizieren. Zwischenstände müssen deutlich proaktiver übermittelt werden, um alle im Team auf dem aktuellen Stand zu halten. Durch regelmäßige, kurze Updates können Mitarbeiter im Homeoffice auf dem Laufenden gehalten werden. Wer nicht im Büro ist, sollte trotzdem wissen, was dort gerade ansteht und welche Atmosphäre herrscht.

Wichtig ist, von Beginn an klare Regeln für die (projektbezogene) Kommunikation festzulegen. Die Arbeit im Homeoffice erfordert viel Abstimmung und Koordination. Rollen und Zuständigkeiten müssen klar definiert werden. Aufgabenverteilungen können über bestimmte Tools (wie z.B. Microsoft Teams) für alle sichtbar gemacht werden. Aus dem Bedürfnis zur direkten Kommunikation heraus können kollaborative Plattformen und Dokumente als neue Netzwerke innerhalb des Unternehmens entstehen. Persönliche Meetings können durch Videokonferenzen und Screensharing zumindest teilweise ersetzt werden.

2. Verbundenheit

Viele der Angestellten im Homeoffice empfinden den fehlenden sozialen Kontakt mit den Kollegen als die größte Herausforderung.

Wer im Homeoffice arbeitet, tendiert dazu, nur noch beruflich zu kommunizieren, was die Situation noch verstärkt. Daher ist es wichtig, sich auch im Homeoffice genug Zeit für persönliche Bindungen zu nehmen, um das Gefühl der Verbundenheit aufrecht zu erhalten.

Nähe ist nicht zwingend abhängig von körperlicher Anwesenheit. Auch digital ist es möglich, emotionale Nähe und Teamgefühl zu schaffen und zu stärken. Arbeitsgruppen können sich online bilden und weiterentwickeln. Ziele, Abläufe und Rollen sowie grundlegende Werte sollten dafür klar definiert werden.

Gruppenchats und Aufgabenplaner sind hilfreiche Tools, um zu zeigen, wer gerade woran arbeitet, welche Aufgaben anstehen und wo man sich einbringen kann.

Organisatorisch eröffnen sich durch das Homeoffice ganz neue Möglichkeiten. Wer nur virtuell präsent ist, ist flexibler und weitestgehend unabhängig von Tageszeit und Ort. Daraus resultiert ein hohes Zeit- und Kostenersparnis. Da Tagesstätten und Schulen vorerst geschlossen bleiben, fällt es auch Mitarbeitern mit Kindern leichter, Familie und Beruf zu vereinen.

Auch die Open-Knowledge-Bewegung hat im Homeoffice einen hohen Stellenwert: Da jeder isoliert arbeitet, muss das Wissen innerhalb des Unternehmens noch aktiver geteilt werden. Der regelmäßige Austausch und Team-Meetings sind daher essenziell für die Funktion des Betriebs.

3. Vertrauen und Verantwortung

Im Homeoffice hat die Verantwortungsübernahme eine hohe Relevanz. Jeder Einzelne trägt die Verantwortung für sich selbst und den gemeinsamen Erfolg. Aufgabe der Führungskraft ist es, den Rahmen hierfür zu schaffen und die individuelle Entwicklung zu fördern. Dennoch ist jeder Mitarbeiter erhöht gefordert, seinen Beitrag zu leisten. Daraus ergibt sich die Chance, mehr Selbstverantwortung zu übernehmen und den offenen Austausch untereinander voranzutreiben. Selbstdisziplin und -motivation sind für die Arbeit von Zuhause aus unabdingbar und werden gleichzeitig gefördert.

Das Homeoffice ist eine große Vertrauensübung für Führungskräfte, aber auch für Kollegen gegenüber ihren Teammitgliedern. Wie kann die Motivation der einzelnen Mitarbeiter auch im Homeoffice langfristig aufrechterhalten werden? Wie kann die Arbeitsleistung der Mitarbeiter kontrolliert werden? Neben der proaktiven Kommunikation zwischen Führungskräften und Mitarbeitern liegt der Schlüssel für langfristige Motivation unter anderem im Sinn der Arbeit. Teammitglieder arbeiten dann motiviert, wenn sie den Sinn ihrer Arbeit und ihre Rolle im Team verstehen. Dadurch entsteht eine intrinsische Motivation. Die Kontrolle im Homeoffice wird weitestgehend überflüssig und unterliegt einem Wandel. Statt Anwesenheit und Arbeitsweise wird einzig das Ergebnis kontrolliert. Mithilfe von vorher definierten Zielen und regelmäßigen Updates können Erwartungen festgelegt werden. Die Führungskraft schenkt ihren Mitarbeitern ihr Vertrauen, erwartet jedoch im Gegenzug, dass sie sich auf sie verlassen kann und sie gute Ergebnisse liefern.

4. Arbeitsplatz

Um im Homeoffice auch langfristig motiviert zu bleiben ist es ratsam, die Alltags-Struktur des Büros auch zuhause beizubehalten. Wichtig ist, sich einen Arbeitsplatz einzurichten, der es ermöglicht, ungestört und konzentriert zu arbeiten. Man sollte während der üblichen Bürozeiten erreichbar und einfach zu kontaktieren sein. Kollegen sollten keine Schwierigkeiten haben, sich benötigte Informationen und Unterlagen zu beschaffen.

Neben einem komfortablen Arbeitsplatz mit genügend Licht, einem bequemen Stuhl und einem ausreichend großen Tisch kommt es im Homeoffice vor allem auf eine gut funktionierende Technik an. Eine gute Internetverbindung ist unabdingbar. Ein sicherer VPN ermöglicht den Zugriff auf den Server und alle Dateien wie auch vor Ort. Zuverlässige Konferenz- und Videosoftware wird unbedingt benötigt, um den regelmäßigen und weitestgehend persönlichen Austausch zu ermöglichen.

Die Kommunikation sollte nicht an der Technik scheitern. Mitarbeitern im Home-Office müssen bei Bedarf passende Hilfsmittel zur Verfügung gestellt werden, damit die gleichen Arbeitsbedingungen für alle gewährleistet werden können.


Wir bei 3We

Auch bei 3We ist die veränderte Situation deutlich spürbar.

Unser Team befindet sich größtenteils im Homeoffice. Die Projektleiter pendeln zwischen der Agentur und ihrem Schreibtisch zuhause. Absprachen werden größtenteils telefonisch getroffen und das interne E-Mail-Postfach ist definitiv voller als vorher.

Regelmäßige Skype-Konferenzen helfen uns, trotz der räumlichen Distanz in Verbindung und auf dem Laufenden zu bleiben.

Allgemein ist es in den Räumlichkeiten von 3We sehr viel ruhiger geworden. Keine Kundentermine, keine Veranstaltungen, weniger Anrufe und eine essenzielle Mindestbesetzung sorgen für konzentriertes und zielgerichtetes Arbeiten. Darüber hinaus bietet diese Situation aber auch Raum, uns um das ein oder andere interne Projekt zu kümmern – für das sonst die Zeit fehlt.

Dennoch vermissen wir unsere Kollegen im Homeoffice, die kleinen persönlichen Absprachen, den lebendigen Agenturalltag und die gemeinsamen Mittagspausen.

Wenigstens fällt es dank der knappen Besetzung nicht schwer, den gesetzlichen Mindestabstand einzuhalten. 😉

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Wir freuen uns über jede Empfehlung!

inaktive Social Media Buttons

Mit einem Klick aktivieren Sie die Social Media Buttons und können den Artikel dann teilen.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.